Schon vor Ostern waren Karin und ich eine Woche in London, um Martin und Aurelius zu besuchen, die dort zwei Jahre leben (werden). Beide sind liebevolle und aufmerksame Gastgeber, deren Tips uns das Zurechtfinden in dieser hektischen, vollen "richtigen" Großstadt sehr erleichterte und mit denen abendliche Filmvergnügen auch genau das waren! Vielen, vielen Dank euch beiden!!
Gemeinsam besuchten wir die Tate Modern, den Chelsea Physic Garden und spazierten abends durch Soho. Allein trauten wir uns zur Westminster Abbey und zu den Camden Markets, einer Empfehlung aus dem Internet. Die Märkte sind witzig zum Stöbern, doch wiederholt sich bei den (oft auch in Deutschland zu findenden) Angeboten Vieles und das Meiste ist eher für jüngeres Publikum interessant. Doch essen kann frau dort sehr lecker und vor allem preiswert!
Beim Hinflug jubelte ich ob des traumhaften Blicks auf die Tower Bridge und London an sich das ganze Flugzeug zusammen - obwohl ich nun 50 bin muß ich mir ja nicht das Staunen und Freuen abgewöhnen! Auch mein Geburtstagsgeschenk - die neue Kamera - hat mich begeistert. Mit fast 1000 Bildern kam ich zurück und nun muß ich alles erst mal sichten... ;-)
... Jahre "alt" bin ich nun - das Schönste daran war am vergangenen Wochenende meine Feier! Sie war genauso wie ich sie mir gewünscht hatte: bei uns zu Hause und mit Menschen, die mir wichtig waren, es sind und die ich liebe.
Vielen lieben Dank euch allen für eure Freundschaft, Liebe, Geschenke, Gespräche, Geduld und ... all das, was uns einander so wertvoll macht!
Wiedersehen mit meinen Cousinen Claudia und Kathrin und Richard, meinem Bruder
Und Hier noch einige Erinnerungen:
Conny am 14. März 1961
Mit meinen liebsten Spielgeräten in Meißen im Garten: Wäscheklammern!
Das Schönste am Helfen: Kuchenteig naschen!
Jetzt habe ich einen kleinen Bruder: 1968 mit Richard in Schwerin
Zu meiner Jungendweihe 1975: Mütterchen, Omi und ich
... der Tatsache, daß hier um den Hauptbahnhof herum wegen rechter Kundgebungen morgen alles geschlossen sein wird (einschließlich der Hochschule, weswegen ich keinen Dienst haben werde), kam mir eine Idee. Da die Stadtoberen sich nicht in der Lage sehn, phantasievoll dagegen vorzugehn könnten doch Dresdens BewohnerInnen Nazi(aufm)ärsche einfach ignorieren? Die Stadt wird abgesperrt, entlang der Straßen stehen stumme PolizistInnen und kein Ton begleitet der Rechten Tun. So ganz ohne Widerstand macht das braune Brüllen doch auch keinen Spaß...
Und: leider kann ich keine Fotos vom 13. Februar einstellen, weil das gebraucht ersteigerte Handy, das mein ertränktes ersetzt, mich die Bilder nicht runterladen läßt. Mit Christian war ich auf dem Weg zur Menschenkette, doch am Fritz-Löffler-Platz wurde unser Vorhaben durch konsequente Polizeiabsperrungen verhindert. Also blieb ich bei der Blockade-Demo und erfreute mich an der menschlich warmen Atmosphäre inmitten vieler - vor allem jugendlicher - GegnerInnen des Naziaufzuges.
Geschrieben von conny am Freitag, 18. Februar 2011
Ich wünsche euch allen miteinander frohe und entspannte Feier- und Jahreswechseltage! Wir werden zwischen Ruhe und Trubel pendeln und die Tage des Beisammenseins genießen! Und ich möchte euch diese im Internet gefundene Geschichte weiterschenken:
Der Hund und die Spiegel
In einem fernen Land gab es vor langer, langer Zeit einen Tempel mit tausend Spiegeln. Eines Tages kam, wie es der Zufall so will, ein Hund des Weges. Der Hund bemerkte, daß das Tor zum Tempel der tausend Spiegel offen war und vorsichtig und ängstlich öffnete er das Tor und ging in den Tempel hinein. Hunde wissen natürlich nicht, was Spiegel sind und was sie vermögen und nachdem er den Tempel betreten hatte, glaubte er sich von tausend Hunden umgeben. Der Hund begann zu knurren, er sah auf die vielen Spiegel und überall sah er einen Hund, der ebenfalls knurrte. Er begann die Zähne zu fletschen und im selben Augenblick begannen auch die tausend Hunde die Zähne zu fletschen. Der Hund bekam es mit der Angst zu tun. So etwas hatte er noch nie erlebt. Voller Panik lief er, so schnell er konnte, aus dem Tempel hinaus. Dieses furchtbare Erlebnis hatte sich tief in das Gedächtnis des Hundes vergraben. Fortan hielt er es als erwiesen, daß ihm andere Hunde feindlich gesinnt sind. Die Welt war für ihn ein bedrohlicher Ort. Er ward von anderen Hunden gemieden und lebte verbittert bis ans Ende seiner Tage. Die Zeit verging und wie es der Zufall so will, kam eines Tages ein anderer Hund des Weges. Der Hund bemerkte, daß das Tor zum Tempel der tausend Spiegel offen war. Neugierig und erwartungsvoll öffnete er das Tor und ging in den Tempel hinein. Hunde wissen natürlich nicht, was Spiegel sind und was sie vermögen und nachdem er den Tempel betreten hatte, glaubte er sich von tausend Hunden umgeben. Der Hund begann zu lächeln, er sah auf die vielen Spiegel und überall sah er einen Hund, der ebenfalls lächelte - so gut Hunde eben lächeln können. Er begann vor Freude mit dem Schwanz zu wedeln und im selben Augenblick begannen auch die tausend Hunde mit ihrem Schwanz zu wedeln. Der Hund wurde noch fröhlicher. So etwas hatte er noch nie erlebt und voller Freude blieb er, so lange er konnte, im Tempel und spielte mit den tausend Hunden. Dieses schöne Erlebnis hatte sich tief in das Gedächtnis des Hundes vergraben. Fortan hielt er es als erwiesen, daß ihm andere Hunde freundlich gesinnt sind. Die Welt war für ihn ein freundlicher Ort, er ward von anderen Hunden gern gesehen und lebte glücklich bis ans Ende seiner Tage.
(Auch Simon macht unseren Hof zu einem freundlichen Ort!)
Geschrieben von conny am Donnerstag, 23. Dezember 2010
Geschrieben von conny am Montag, 22. November 2010
Und dann war ich ja noch ...
... am vergangenen Wochenende im "Ökodorf Sieben Linden" zum Seminar "Geld und Selbstwertgefühl". Während das Seminar interessant, aber, was neue Erkenntnisse betrifft, nicht spektakulär war fühlte ich mich mit der Umgebung und den Menschen dort sehr gut! Das wird nicht mein einziger Besuch gewesen sein!
Die Atmosphäre ist familiär, das Essen fein und alles strahlt Ruhe aus. Ich konnte mich gut entspannen. Morgens war ich - ich kam ja aus der Frühschichtwoche - kurz nach 7 munter; da konnte ich runter in den "Buffetraum" gehn, mir meinen Morgenkaffee zapfen und beim Zeitung lesen im Tag ankommen. Fast wie daheim! Auch das Seminar war - wie mir jetzt erst richtig bewußt wird - wunderbar entschleunigt, jedeR kam in ihrem/seinen Tempo zu Wort.
Doof war die lange Autofahrt hin und zurück. Das mach ich beim nächsten Mal anders.
Und: es kommen noch Fotos; allerdings streikt momentan das Knipsofon...
Geschrieben von conny am Donnerstag, 18. November 2010