|
... wird wohl einige Zeit brauchen, bis er alles enthält, was ich mitteilen möchte. Vor allem die Fotos werde ich nachreichen.
Also: Vom 12. bis 16. Mai war ich in München. Mit 5 Rechnern, die auch grad so in den Golf paßten, samt Zubehör düste ich zum 2. Ökumenischen Kirchentag. Der Mittwochnachmittag war zum Aufbauen da und weil viele Hände halfen ging das fix. So war ich trotz einer mittleren, nicht geplanten Stadtrundfahrt durch München gegen halb 7 bei Renate und Heinz und bekam zum Bierchen ein ausgesprochen feines Abendessen: Nudeln mit Porree und Krabben. Das koch ich demnächst mal nach!
Den Donnerstag begann ich - gut befrühstückt - mit einem Vortrag zum Thema "Christliche Homophobie: drei theologische Diskurse". Es wurden 4 theologische Diskurse draus und ich lernte, wo Unterschiede zwischen katholischer und evangelischer Theologie liegen können. Z. B. gibt es feministische Theologie nur "in evangelisch"... Der Referent, Dr. Michael Brinkschröder, ist katholischer Theologe und schwul. Danach fuhr ich zur Messe nach Riem um ab 15.00 Uhr am Stand Dienst zu tun. Den Donnerstagabend beschlossen wir mit einem Linettentreffen im "Café Glück" und kurz nach Mitternacht war ich im Bett.
Am Freitag hatte ich standfrei und ging erstmal wärmere Schuhe kaufen. Bei morgens 4°C sind Sandalen doch etwas wenig trotz Karins selbstgestrickter Socken... Am nachmittag war ich im "Zentrum Frauen" bei einer Bibelarbeit zum Römerbrief 8,16–25, die für mich sehr erhellend war. Danach gabs einen Percussionsworkshop mit IKEA-Plastebechern (angeboten von einer Sprachheilpädagogin) und es war gar nicht so einfach, zu den rythmischen Bewegungen auch noch zu sprechen bzw. zu rappen! Da ich mir dann nur noch bei der HuK einen Film ansah war ich schon gegen halb 10 bei Renate und Heinz und wir beschlossen den Abend mit Bier, Caipi und reden.
Am Sonnabend machte ich mich zeitig auf den Weg um zur Bibelarbeit mit Götz W. Werner, dem Gründer und Gesellschafter von "dm" zu gelangen. Meine Erwartungen wurden erfüllt; sehr humorvoll und fundiert erläuterte er, durchsetzt mit passenden Bibelstellen, die Bedeutung und seine Sichtweise auf die Notwendigkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens. Danach hatte ich Standdienst, unterbrochen von reichlich 2 stündigem Spazieren, Gucken und Reden auf der "Agora". Abends war ich mit 2 Linetten zu einer Veranstaltung mit Clemens Bittlinger (der für mich Reinhard Mey um Einiges toppt!) und Anselm Grün, die mir sehr gut tat! Anschließend holten wir zu zweit in Ebenhausen das Auto, fuhren zur Messe und luden die Rechner ein. Kurz vor 2 setzte ich mich dann noch mit Zeitung und einem Bier in Renates Küche, halb 3 war ich endlich müde und im Bett ...
Die sonntägliche Rückfahrt verlief entspannt; lediglich um München herum gabs einen kleinen Stau. Zuhause begrüßte mich Dani, fröhlich Wäsche abnehmend, und der Hund drehte völlig durch. Wenn ich noch öfter wegfahr kann er bald Salti und wir treten damit auf ...
Nun schweifen die Gedanken schon zum nächsten Jahr, wo vom 1. bis 5. Juni der Deutsche Evangelische Kirchentag in Dresden stattfinden wird. Einige Ideen für den Stand sind bereits entstanden und Einquartierung haben wir auch schon. Machen wir also gleich mit Vorfreude weiter!
|